1. Eine App: Finder › Informationen
- Öffnen Sie im Finder den Ordner „Programme“ und wählen Sie die App aus.
- Wählen Sie Ablage › Informationen (oder drücken Sie ⌘I).
- Sehen Sie unter Art nach:
- Programm (Intel) – nur Intel. Die App braucht Rosetta und läuft mit macOS 28 nicht mehr.
- Programm (Universal) – enthält Code für Apple Silicon. Die App läuft weiter.
- Programm (Apple Silicon) – nativ. Die App läuft weiter.
So prüfen Sie eine einzelne App am schnellsten – für alle Apps eines Macs ist diese Methode jedoch zu aufwendig.
2. Alle Apps: Systeminformationen
- Öffnen Sie das Apple-Menü, wählen Sie Über diesen Mac, dann Weitere Infos …, und scrollen Sie nach unten zu Systembericht … (oder halten Sie die Wahltaste gedrückt und wählen Sie im Apple-Menü Systeminformationen …).
- Wählen Sie in der Seitenleiste unter Software den Eintrag Programme. Es dauert einen Moment, bis die Liste gefüllt ist.
- Klicken Sie auf die Spaltenüberschrift Art, um zu sortieren. Alles, was mit Intel gekennzeichnet ist, braucht Rosetta.
Die Liste zeigt auch Apps außerhalb des Programme-Ordners, etwa Hilfsprogramme, die mit anderer Software installiert wurden. Konzentrieren Sie sich auf die Apps, die Sie tatsächlich öffnen.
3. Laufende Apps: Aktivitätsanzeige
- Öffnen Sie die Aktivitätsanzeige (unter Programme › Dienstprogramme).
- Achten Sie im Bereich CPU auf die Spalte Art (fehlt sie, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Spaltenüberschrift und schalten Sie sie ein).
- Intel bedeutet, dass der Prozess gerade über Rosetta läuft.
So entdecken Sie auch Hilfsprogramme im Hintergrund – zum Beispiel ein Synchronisierungsprogramm oder ein Dienstprogramm für ein Gerät, das mit Ihrem Mac startet.
4. Für technisch Interessierte: Terminal
lipo zeigt, für welche Prozessortypen ein Programm Code enthält:
lipo -archs "/Applications/Some App.app/Contents/MacOS/Some App"
Steht dort nur x86_64, ist die App nur für Intel gebaut; x86_64 arm64 bedeutet Universal; nur arm64 bedeutet ausschließlich Apple Silicon.
So listen Sie alle Apps nur für Intel in den Programme-Ordnern auf, samt Unterordnern (auch in Ihrem eigenen ~/Applications):
find /Applications ~/Applications -maxdepth 3 -name '*.app' -prune 2>/dev/null | while IFS= read -r app; do
exe=$(defaults read "$app/Contents/Info" CFBundleExecutable 2>/dev/null) || continue
[ "$(lipo -archs "$app/Contents/MacOS/$exe" 2>/dev/null)" = "x86_64" ] && echo "$app"
done
Dieselbe lipo-Prüfung funktioniert auch für Plug-ins – zum Beispiel für Audio Units in ~/Library/Audio/Plug-Ins/Components/ –, wenn Sie sie auf das Programm im Ordner Contents/MacOS des jeweiligen Pakets anwenden.
Achten Sie ab macOS 26.4 auch auf den Hinweis
Laut Apple kann macOS ab Version 26.4 eine Mitteilung zeigen, wenn Sie eine App öffnen, die Rosetta braucht. Verstehen Sie sie als Erinnerung, diese App zu prüfen.
Was Sie mit Ihrer Liste tun können
Für jede App, die nur für Intel gebaut ist:
- Suchen Sie nach einer nativen Version – oft ein kostenloses Update, manchmal ein kostenpflichtiges Upgrade. Unsere Kompatibilitätsdatenbank zeigt, was wir über viele Apps wissen, mit Quellen und Datum.
- Suchen Sie nach einer Alternative, wenn der Hersteller nicht mehr an der App arbeitet.
- Behalten Sie die App – auf einem Mac, der bei macOS 27 bleibt, oder in einer virtuellen Maschine mit macOS 27. Mehr dazu in So nutzen Sie Intel-Apps auf Apple Silicon nach macOS 28.
Keep86 wird außerdem einen kostenlosen Scanner enthalten, der all das mit einem Klick erledigt und auf native Versionen hinweist, wo es sie gibt. Er ist zusammen mit der App für Oktober 2026 geplant.
Quellen
- Apple Developer News, „Upcoming changes to Rosetta support for Intel-based macOS apps“, 1. September 2026 – https://developer.apple.com/news/?id=w5ngl9k2
- Die Schritte für Finder, Systeminformationen und Aktivitätsanzeige wurden für macOS 26 und 27 geschrieben; Menünamen können sich zwischen Versionen leicht unterscheiden.